3.4.1. Merülőperspektíva (Zsuzsa Bánk, Az úszó)
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| 1 | Lásd: Edward W. Said, Orientalizmus, ford. Péri Benedek (Budapest: Európa, 2000). |
| 2 | Bánk, Az úszó, 33. „Bald wehte ein kalter Wind über den Hof, und die Tür blieb fortan geschlossen. Zsófia sagte, dieser Sturm, er kommt von Westen, und Pista ergänzte, nicht nur dieser Sturm, alles Schlechte kommt von Westen.”: Bánk, Der Schwimmer, 40. |
| 3 | Bánk, Az úszó, 35. „Er tauchte. Zsófi rüttelte an seiner Schulter und reichte ihm ein kleines Glas mit schwarzem Kaffee, wenn es für ihn Zeit war loszugehen. Du mußt ihn wecken, obwohl er nicht schläft, sagte Jenő […]. Mein Vater stand auf, langsam, und als Zsófi ihm die Uhrzeit nannte, schaute er sie an, als könne er sie nicht verstehen. Er wirkte wie jemand, den ein Geräusch aus dem Schlaf geschreckt hat und der sich nun durch die Dunkelheit tastet, um nachzusehen, was es war.”: Bánk, Der Schwimmer, 42–43. |
| 4 | Bánk, Az úszó, 48. „Könnt ihr das Wasser riechen?, fragte uns mein Vater, als wir den Bahnhof verließen, und Isti sagte: ja. Vielleicht roch er es wirklich. Wenn ihr still seid, könnt ihr es sogar hören, fuhr mein Vater fort, und dann standen wir vor der Bahnhofshalle, blieben still und taten so, als hörten wir das Wasser.”: Bánk, Der Schwimmer, 58. |
| 5 | Bánk, Az úszó, 34. „Bevor der große Frost kam, lief ich jeden Tag zum Brunnen, um Wasser zu holen. Ich hörte auf das blecherne Geräusch, wenn der Eimer das Wasser berührte, wenn er an die glatte, spiegelnde Oberfläche stieß. In Gedanken sprang ich metertief hinab und schwamm durch geheime Gänge, die mich wegbrachten. Weg von hier. Weg von Pista, von Zsófi, weg von Szerencs, diesem Ort, dessen Name mich getäuscht hatte.”: Bánk, Der Schwimmer, 41. |
| 6 | Bánk, Az úszó, 19. „Er sprach drei Wochen lang nicht mit uns. Er versank in einen Dämmerzustand, der schlimmer war als Vaters Tauchen. Ich hatte Angst. Wenn mein Vater seine Hand auf Istis Schulter legte, schüttelte er sie ab. Wenn wir auf Isti einredeten, tat er so, als höre er uns nicht. Vielleicht hörte er uns wirklich nicht.”: Bánk, Der Schwimmer, 22. |
| 7 | Bánk, Az úszó, 58–59. |
| 8 | Bánk, Az úszó, 24–25. „Ich hatte angefangen, mir meine Träume zu merken, sie zu sammeln. […] Ich ging ins Bett, um zu träumen, um am nächsten Morgen mit einem Bild, mit einem Gefühl aufzuwachen, das ich ansonsten vergeblich suchte.”: Bánk, Der Schwimmer, 29. |
| 9 | Bánk, Az úszó, 102. „[…] seit er wußte, in Budapest war etwas geschehen, das bis hierher zu spüren war, seit er gehört hatte. Köpfe aus Stein hätten sie zerschlagen, die Scherben mit Füßen getreten, Schüsse seien gefallen, zu viele, jemand hätte die Welt angerufen, über das Radio, aber die Welt hätte sich verweigert, als hätte es niemand gehört, als hätten sie das Radio erfunden, aber nicht für uns.”: Bánk, Der Schwimmer, 129–30. |
| 10 | Például: Bánk, Az úszó, 8, 61. |
| 11 | Bánk, Az úszó, 119. „Wenn Árpi in diesen Tagen nachts auf der Straße auf und ab ging, trotz seines kranken Fußes, bis zur nächsten Kreuzung und wieder zurück, allein, ohne Gesellschaft, auch wenn man sie ihm angeboten hatte, wenn er so lief, als sei es seine Aufgabe, die anderen zu bewachen, dann versuchte er, diesem Schmerz zu entkommen, der sich seit jenem Morgen hinter seiner Stirn festgefressen hatte, wie Árpi sagte. Er legte seine Hände an die Schläfen und drehte und wendete den Kopf, als könne er sich so von diesem Schmerz befreien, als könne er ihn so aus seinem Kopf pressen. Es höre nicht auf, in ihm zu schreien, sagte Árpi […].”: Bánk, Der Schwimmer, 152. |
| 12 | Bánk, Az úszó, 108. „Was sie kannten, hatten sie zurückgelassen, und jetzt glaubten sie daran, bald schon zurückzukehren, wenn alles vorbei, wenn alles wieder ruhig war. Wie lange wird es dauern?, fragten sie einander, als sie nach einem kurzen Abschied, an den sie sich immer wieder erinnerten, nach einer Nacht, in der sie über Felder gelaufen waren, und nach einer Reise in einem Bus, der sie weiter weg gebracht hatte, zum ersten Mal wußten, wo sie waren und warum. Zuerst feierten sie, […] und dann versuchten sie, einander zu beruhigen.”: Bánk, Der Schwimmer, 137. |